Donnerstag, 16. Mai 2013 | 24 Kommentare

Rhabarber-Streusel-Tarte + Blümchen von Bloomy Days

Vergangenen Dienstag brauchte mir der Postbote ein Probe-Abo von Bloomy Days und ich wurde mit einem hübschen Strauß aus Nelken und Schneebällen überrascht. Ich muss ja gestehen, ich stehe im Normalfall so überhaupt nicht auf Überraschungen – ich weiß lieber über alles Bescheid und so kommt es auch durchaus mal vor, dass ich in einem Buch das Ende zwischendurch schon mal lese, weil es mir zu spannend wird...


Selbstverständlich schaute ich mir auch sofort das Bild "der Mutter" an (Anmerkung: die Zukünftige von Ted aus "How i met your mother") als es vor kurzem auf Serienjunkies veröffentlicht wurde. Nicht nur das, ich habe sämtliche Episodenguides meiner Lieblingsserien schon Wochen im Voraus gelesen – ich weiß eben gerne Bescheid.


Aber zurück zum Thema: die Blumenüberraschung. Kennt ihr Bloomy Days schon? Die Firma gibt es nun seit knapp einem Jahr und die Philsophie ist genauso einfach wie schön:
Von unserer Passion getrieben, suchen wir für unsere Kunden jede Woche persönlich auf dem Markt die schönsten saisonalen Blumen aus, immer frisch und von höchster Qualität. Wir versenden Frische und Freude per Paket und das deutschlandweit. Ein Bouquet unserer BLOOMEN DER WOCHE kostet 19,90 EUR inkl. Versand und dafür bekommen Sie immer eine Menge frischer, ungebundener Schnittblumen, die ein bis zwei Vasen füllen. Jede Woche, alle zwei Wochen oder monatlich, wählen Sie eine Lieferfrequenz, die Ihnen am besten passt.  
Besonders toll finde ich, dass man bei diesem Abo überhaupt gar keine Verpflichtungen eingeht. Man kann jederzeit kündigen, es gibt keine festgefahrenen Laufzeiten – so lange man möchte, bekommt man in einem festgelegten Zeitintervall wunderhübsche, liebevoll zusammengestellte Blümchen.


Die Blumen stehen sonntags noch auf dem Feld, werden montags von den Bloomies auf dem Großmarkt gekauft und dienstags verschickt – alles wunderbar verpackt und durch das Bloomy-Bag mit Wasser versorgt.


Und nachdem ich mir die bisherigen Sträuße mal angesehen habe, dachte ich mir, da kann ich mich ruhig mal auf eine Überraschung einlassen. Oder was meint ihr? Durchweg bezaubernd, nicht?


Die Blümchen kamen hier mit einer Pflegeanleitung an, die mir riet, mit einem Hammer ein bisschen auf die Schneeballstielenden einzuschlagen, damit sie genug Wasser aufnehmen können. Das habe ich getan und in der Zeit, in der ich die Rhabarber-Streusel-Tarte zubereitet habe, richteten sich die zartgrünen Schneebälle wieder auf.


Passt der Rhabarber nicht perfekt zu den Nelken? Ich war auf jeden Fall völlig hingerissen vom leicht romantisch-landhausstil-mäßig angehauchten Gesamtbild aus Blumen und Tarte und konnte mich gar nicht satt sehen.


Die selbe Assoziation hatte übrigens auch Vera: die hat nämlich Limonade aus den roten Stangen gezaubert – inspiriert durch ihr Bloomy-Sträußchen. Aber zurück zur Tarte: die Kombination aus dem sauren Rhabarber, dem knusprigen Boden und den süßen Streuseln ist einfach mmhhhhh... So mmhhhhh, das sogar der Liebste als eher skeptischer Rhabarber-Betrachter ganz begeistert war. Rezept? Rezept!

Rhabarber-Streusel-Tarte

Zutaten 
190 g Mehl
eine Prise Salz
125 g weiche Butter + etwas für die Form
80 g Zucker + drei Teelöffel
fünf dünne Stangen Rhabarber
etwas Puderzucker 

Zubereitung 
Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser, ich habe eine mit herauslösbarem Boden, gibt es z.B. hier) buttern. Das Mehl und das Salz mischen. Die Butter mit dem Zucker etwa drei Minuten cremig rühren. Dann das Mehl mit den Händen einkneten, bis der Teig streuselig ist. Mit ca. drei Viertel des Teigs den Boden auslegen und einen sehr kleinen Rand formen. Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden, längs halbieren und auf dem Boden verteilen. Zum Schluss die Streusel und die drei Teelöffel Zucker über den Rhabarber streuen, für ca. 30 Minuten backen und in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben – fertig!


Gestern habe ich übrigens den restlichen Rhabarber verarbeitet – Habt ihr Interesse an noch mehr Rhabarber?


Habt es schön!
Nadine


Blumen: Bloomy Days
Tortenplatte: Wohnidee 24
Weck-Flasche: Gläser und Flaschen
Große weiße Blumenvase: Butlers, gibt es z.B. hier

Montag, 13. Mai 2013 | 13 Kommentare

I ♥ Free Fonts! Part 9

Heute gibt es eine neue Runde hübsche Free Fonts. Ihr könnt sie (für den persönlichen Gebrauch) frei herunter laden und verwenden. Klickt einfach auf den Namen der Schrift:

Pablo I Crayon I Simplicity I Quickier I Sketchetik I A Gentle Touch I TallNBubbly I As Long As You Love Me I 1942 report I Eyes Wide Open


Eine genaue Anleitung, wie man die Schriften herunterlädt und auf seinem Rechner installiert, um sie dann benutzen zu können, findet ihr zum Beispiel hier: klick

Ich wünsche euch viel Spaß damit!

Habt es schön!
Nadine


P.S.: Weil es immer wieder Nachfragen gibt: Die Schriften nutze ich nicht in Blogger direkt. Ich erstelle in einem Grafik- oder Bildbearbeitungsprogramm Grafiken, die ich dann als jpgs in hoher Qualität abspeichere. Meine Programme (Indesign und Photoshop) benutze ich allerdings auch beruflich – die sind für den Laien leider etwas unerschwinglich. Ich habe allerdings zum Beispiel von Gimp schon viel gutes gehört, kann aber leider keine Aussagen dazu machen, wie es funktioniert, weil ich es selbst noch nicht benutzt habe.

Hier gibt es übrigens noch mehr Lieblingsschriften.

Freitag, 10. Mai 2013 | 27 Kommentare

Wie ich unerwartet zur (Eis)Tee-Liebhaberin wurde +
hausgemachter Apfel-Früchte-Eistee


Ich und Tee? Ach nö, lieber nicht. Genau das habe ich mir gedacht, als ich gefragt wurde, ob ich den neuen Tea-Jay® von Blomus  testen möchte. Mir schmeckt Tee einfach nicht, ich habe schon viele Sorten probiert und es war noch nie etwas für mich dabei – ich gestehe: ich bin ein Kohlensäure-Junkie. Und die sucht man in Tee ja leider vergeblich... Aber dann dachte ich mir: ach, machste deinem Mann mal eine Freude, der steht schließlich ziemlich auf Eistee und meldest dich doch für den Test an. Gedacht! Getan!


Das Ende vom Lied? Ich habe die Karaffe eingeweiht, als die Sonne das erste Mal so richtig schön schien und dachte mir so: jetzt probierste halt doch mal ein Schlückchen, habe mir etwas Mineralwasser zum Eistee geschüttet (wegen der Kohlensäure, nä?) und dann? Dann habe ich die Karaffe ganz alleine leer gemacht.

Warum bin ich denn selbst nie auf die Idee gekommen, Tee mit Saft und Mineralwasser zu mischen? Großartig, sage ich euch! Schmeckt mir persönlich besser als jede Limonade und ist schließlich auch um Welten gesünder.

Vorbei also die Zeit, als ich mein Mineralwasser im Sommer mit Minze und Zitrone gepimpt habe, um etwas gesundes mit ein bisschen Geschmack zu trinken. Jetzt gibt´s, wenn die Sonne in unsere Dachfenster scheint, täglich eine Karaffe Eistee auf dem Schreibtisch.


Ich habe das ja zuerst nicht so wirklich glauben können, dass man sofort eisgekühlten Tee bekommt, wenn man doch eben gerade noch kochendes Wasser oben reingeschüttet hat, aber das funktioniert wirklich. Man dreht das Teesieb zu, bevor man den Tee und das heiße Wasser reinfüllt und sobald die Ziehzeit vorbei ist, dreht man oben am Verschluss und der Tee fließt auf die Eiswürfel – innerhalb von Sekunden ist er dann eiskalt. So hat man innerhalb von knapp 15 Minuten frischen Eistee auf dem Tisch. Großartig!


Weil ich so ein Gewohnheitstier bin, habe ich bisher nur eine der vier mitgelieferten Teesorten von Samova probiert. Der Früchtetee Maybe Baby (mmmh, mit Ananas und Erdbeere) ist aber auch einfach unglaublich lecker.


So lecker, dass die Packung schon lange leer ist – jetzt bin ich gespannt, was mich bei den anderen Sorten (Team Spirit, Scuba Garden und Orange Safari) erwartet. Habt ihr Interesse an noch mehr Eistee-Rezepten? Ich hätte da schon eine Idee für Orange Safari...


Dann verrate ich euch jetzt mal mein Rezept, das mich dann letztendlich bekehrt hat...

Hausgemachter Apfel-Früchte-Eistee

Zutaten
150 ml Apfelsaft
eine große Hand voll Tiefkühl-Himbeeren
Eiswürfel
drei bis vier Teelöffel losen Früchtetee (bei mir Maybe Baby von Samova)
kochend heißes Wasser
optional: Mineralwasser

Zubereitung
Die Eiswürfel und die TK-Himbeeren abwechselnd in den Blomus Tea-Jay® schichten und dann den Apfelsaft darüber schütten. Den losen Früchtetee oben in das integrierte Teesieb geben und mit kochend heißem Wasser bis zur Markierung auffüllen. Nach etwa zehn Minuten Ziehzeit durch drehen am Verschluss den on-the-Rocks-Effekt starten und dann die Karaffe leicht schwenken, damit sich alle Zutaten vermischen. Fertig! Menschen, die unbedingt Kohlensäure brauchen, damit das Trinken zum Geschmackserlebnis wird (Ich! Ich! Ich!), schütten den Eistee im Glas einfach noch mit ein bisschen Mineralwasser auf.

Hier habe ich euch mal die hübsche Grafik von Blomus eingefügt, die das Prinzip wunderbar visualisiert und wer lieber bewegte Bilder mag, ist hier gut aufgehoben.
 

Der Tea-Jay®  ist mit knapp 80 € nun nicht unbedingt ein besonders günstiges Vergnügen, aber ich verspreche, für Teeliebhaber ist er bestimmt eine Zeile auf dem Wunschzettel wert. Oder für Tee-Nichtliebhaber, die welche werden wollen – wie ich. Wenn ihr auch gerne einen haben möchtet, werdet ihr demnächst unter www.blomusdirekt.de fündig. Wer es nicht mehr abwarten kann und ihn sofort sein Eigen nennen möchte, kann hier unter Live Show Termine nachschauen, welche Händler ihn jetzt schon im Sortiment haben.

Habt es schön!
Nadine

Vielen Dank an Blomus und Samova, die mir den Tea-Jay® und die vier Teesorten zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

P.S.: Bei Beata von amberemotion könnt ihr noch heute in den Lostopf für ein Giulietta- und ein Charlotten-Set hüpfen.