Dienstag, 29. Juli 2014 | 11 Kommentare

Pfirsich-Gazpacho



Wir haben in unserer kleinen Dachgeschosswohnung ja immer Hochsommer. Selbst wenn die Temperaturen draußen so gut wie in den Keller sinken und es wie aus Eimern gießt: wir haben immer noch 30 Grad. Dachfenster kann man bei Regen nämlich nicht aufmachen – wir haben temperaturtechnisch quasi immer ein Urlaub-im-Süden-Gefühl zuhause. Und deshalb fühle ich mich auch überhaupt nicht schlecht, wenn ich euch heute eine eisgekühlte Pfirsich-Gazpacho serviere, obwohl der Sommer gerade ein kurzes Päuschen macht.

Pfirsich-Gazpacho

Zutaten
120 g Brot vom Vortag ohne Rinde (ich hatte Dinkel-Nuss-Brot, weil ich versuche im Alltag auf Weißmehl zu verzichten. Aber eigentlich benutzt man Weißbrot – das verändert dann auch die Farbe der Gazpacho)
150 ml kaltes Wasser
zwei sehr reife Pfirsiche
vier sehr reife Tomaten (oder eine Dose Tomaten)
eine halbe Gurke
eine Knoblauchzehe
eine Frühlingszwiebel
zwei Esslöffel Sherry-Essig
gutes Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
frischer Thymian

Das Brot im Wasser einweichen. Die Tomaten enthäuten, vierteln und zum Brot geben. Die Pfirsiche entkernen, ebenfalls vierteln und auch zum Brot geben. Die Gurke schälen und in Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel und die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und kleingeschnitten dazugeben. Alle bisherigen Zutaten mit dem Sherry-Essig und einem Esslöffel Olivenöl in einem leistungsstarken Mixer zu einer Suppe pürieren und dann mit Thymian, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Gut gekühlt servieren. Als Topping eignen sich zum Beispiel Ziegenkäse und kleine Frühlingszwiebel-Ringe.



So eine Gazpacho ist übrigens auch ein ziemlich gutes Mittagessen für´s Büro. Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich mir so gut wie jeden Tag ein Lunch-Bag für die Agentur packe. Oft ist es einfach ein Salat, manchmal Reste vom Vortag und ab und zu koche ich mir morgens tatsächlich schon etwas für mittags vor. Gemeinsam haben sie alle, dass sie gesund und leicht, aber trotzdem sättigend sind. Ich schreibe euch demnächst mal ein paar Ideen auf... Für´s erste aber der Tipp mit der Gazpacho. Wer alle Zutaten zuhause hat, kann einfach alles in den Mixer schmeißen, in Weck-Gläser umfüllen – fertig! 






Wie mögt ihr eure Gazpacho am liebsten?

Habt es schön!
Nadine

Geschirrtuch und hübsch illustriertes Rezepte-Notizbuch: Skrive*
Weck-Gläser: Gläser und Flaschen*

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Freitag, 25. Juli 2014 | 14 Kommentare

Peace Love & Ice Cream {Die Ben & Jerry's Taste & Tunes Tour 2014 in Mannheim}


So, liebe Leser und Leserinnen, sehe ich aus, wenn ich zwei Stunden lang Eis verschenkt habe und mir dann selbst einen Becher allerfeinstes Ben & Jerry´s Karamel Sutra genehmige. Selig, verliebt, zufrieden – glücklich! Aber von vorne: ich durfte am vergangenen Mittwoch in Mannheim die fantastische Crew bei der Taste & Tunes Tour 2014* unterstützen und viele, viele halbe Eisbecher an viele, viele nette Leute verschenken. Keine Frage, dass ich ohne zu zögern zusagte, als ich den Job angeboten bekam. Eisfachverschenkerin – das ist ja wohl mal DER Traumjob. Erst Recht, wenn es sich beim Eis um das von Ben & Jerry handelt. Ich sage euch: ein Date mit den beiden Herren kann man sich auch als verheiratete und treu liebende Ehefrau durchaus ab und zu mal erlauben...

Die Kernspalterei mit dem höchst-professionellen Kernspalter überließ ich übrigens den hübschen Jungs. Die haben die benötigten, muskelbepackten Oberarme schon dabei und sind bei der Schwerstarbeit auch um einiges netter anzusehen, als ich. Für die Ohren gab es The Barr Brothers – absolut hörenswert.
























Mir persönlich war es ein großes Fest! Lasst mich raten? Jetzt möchtet ihr gerne auch ein Eis? Vielleicht habt ihr ja Glück und wohnt in der Nähe eines der nächsten Tour-Stopps, die Termine und Orte findet ihr hier*. Wenn ihr hingeht, wünsche ich euch super viel Spaß! Wenn ihr keinen Stopp in der Nähe habt, empfehle ich, im nächsten Supermarkt ein Becherchen zu erwerben und sich entweder dazu die Instagram-Bilder der Jungs anzusehen oder direkt auf die Suche nach dem Hashtag #tasteandtunes zu gehen.





Merci an den Liebsten für diesen großartigen Panorama-Shot.
Habt es schön!
Nadine

P.S.: Dickes Merci an Ben&Jerry´s*.


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Dienstag, 22. Juli 2014 | 12 Kommentare

Vom Gärtnerglück und Marmelade kochen


Wann seid ihr das letzte Mal so richtig richtig richtig stolz gewesen? Ich kann euch genau sagen, wann das bei mir der Fall war: als ich meine ersten eigenhändig gepflanzten Himbeeren geerntet und zu Marmelade verkocht habe. Ich glaube, dieses Gefühl kann keiner nachvollziehen, der noch nie selbst etwas angepflanzt hat. Aber jetzt wisst ihr ja, dass das großartig ist und könnt direkt zum Gartenmarkt fahren und euch beraten lassen, was man JETZT am besten pflanzen kann. Himbeeren pflanzt man nämlich erst im nächsten bis übernächsten Monat...


Um ehrlich zu sein, ist das wohl auch eher der Verdienst meines Schwiegervaters, dass aus den Kleinen etwas geworden ist. Nachdem ich die Himbeeren nämlich vor drei Jahren eingepflanzt habe, habe ich sie einfach vergessen. Der Weg aus dem Dachgeschoss in den Garten ist so weit und mein schwarzer Daumen hat sein übriges getan – dieser Post entstand also in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Papa des Liebsten.


Aber im nächsten Jahr, ich sage euch: da wird alles besser! Jetzt, wo ich ein Mal Ernte-Luft geschnuppert habe, hält mich nichts mehr auf. Im nächsten Jahr möchte ich verrückte Tomatensorten ernten, Erdbeeren naschen, eine Kirsch-Pflück-Party schmeißen, einen Kräutergarten anlegen und mindestens ein weiteres Holunderblüten-Rezept ausprobieren, statt alle immer zu Sirup einzukochen. Unser Garten ist nämlich jetzt schon ein kleines Ernte-Paradies, das viel zu lange fast ungenutzt blieb. Nächstes Jahr wird alles anders. Ich werde nur noch mit stolz geschwellter Brust umherlaufen, weil ich ständig neue Glücksgefühle tanke, während die Marnmelade sanft blubbernd im Topf geliert... Jetzt muss mein kleiner Traum nur noch wahr werden. Aber ich glaube noch ganz fest dran!


Für Marmelade braucht man eigentlich kein Rezept. Je nach dem, welchen Gelierzucker ihr kauft, steht die Anleitung hinten auf dem Päckchen. Vielleicht braucht der eine oder andere von euch nur einen kleinen Anstoß? Ihr könnt wild alle Lieblingsfrüchte zusammenmixen, die ihr euch auf eurem Brot vorstellen könnt. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis von Zucker zu Früchten stimmt. Ich habe meine kleine Himbeer-Ernte mit Maracuja-Saft aufgefüllt und nach Packungsanweisung mit Gelierzucker 3:1 aufgekocht. Sehr einfach und hübsch verpackt auch noch ein nettes Mitbringsel für die Liebsten.


Habt es schön!
Nadine

P.S.: Das Brot ist übrigens auch ein Stolzmacher, da selbstgebacken. Das Rezept findet ihr hier: Selbstgebackenes Brot


Hübsche Marmeladen-Aufkleber: Eine der Guten*
Weckgläser und Marmeladengläser:
Gläser und Flaschen*


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